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  Die TOP 100-Unternehmen 2008:
Der starke Mittelstand
 
 
 
 
Die Studienergebnisse auf einen Blick  
 
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Die bundesweite, branchenübergreifende Vergleichsstudie TOP 100 misst die Innovationskraft mittelständischer Unternehmen und identifiziert die einhundert innovativsten Teilnehmer. Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien prüft und bewertet dabei folgende fünf Bereiche: „Innovationsförderndes Top-Management", „Innovationsklima", „Innovative Prozesse und Organisation", „Innovationsmarketing" sowie „Innovationserfolg".

Es folgen die wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie 2008. Die ausführliche Fassung wird im Buch TOP 100 2008 - Die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand veröffentlicht. Ab Juli ist es im Buchhandel, bei allen bedeutenden Onlineshops oder direkt bei Redline erhältlich.

   
                 
  
 
 
„Beeindruckende Ergebnisse", meint Studienleiter Franke  
 
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TOP 100 nutzen Stärken des Mittelstands

Mit dem richtigen Innovationsmanagement können Mittelständler auch den Großen ihrer Branche die Stirn bieten. Und das gelingt ihnen, wenn sie auf ihre spezifischen Stärken setzen. Danach nutzen die 100 innovativsten Unternehmen im Mittelstand die Vorteile ihrer geringen Größe wie Schnelligkeit, Marktnähe und Einfluss der Unternehmerpersönlichkeit. „Sie gleichen die Nachteile gegenüber Großunternehmen gezielt aus und liefern, auch in Zahlen, einen eindrucksvollen Beleg dafür, was unternehmerisches Denken und Handeln bewirken kann – wenn man wirklich will“, konstatiert Studienleiter Prof. Dr. Nikolaus Franke.

Erfolg in Zahlen

Unter den diesjährigen TOP 100 sind 49 nationale Marktführer sowie 17 Weltmarktführer. Sie erzielen zwei Drittel ihrer Umsätze mit Innovationen und innovativen Verbesserungen der vergangenen 3 Jahre – beim „normalen“ Mittelständler sind es gerade mal 14 %, wie die aktuelle Innovationserhebung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung belegt. Durchschnittlich 9,5 % des Umsatzes fließen bei den TOP 100 in die Innovationstätigkeit – bei den Mittelständlern aus einer Vergleichsstudie der Wiener Forscher sind es 3,1 %. Auch beim sogenannten internen Risikokapital agieren die TOP 100 vorbildlich. Geld, mit dem die Mitarbeiter eigene innovative Ideen verfolgen können, gibt es bei 58 % der TOP 100 und lediglich bei 2 % der „Durchschnittsmittelständler“.

   
                 
  
 
 
Neuentwicklungen an der Tagesordnung  
 
 
Offener Innovationsprozess verspricht Erfolg

Open Innovation ist dabei auch weiterhin ein großes Thema oder vielmehr eine Selbstverständlichkeit, denn „viele Hunde sind des Hasen Tod“, wie Franke betont. So gehören beispielsweise Universitäten und Forschungseinrichtungen bei vier Fünfteln der Unternehmen zu den Kooperationspartnern – mit Wettbewerbern arbeitet fast die Hälfte der Unternehmen zusammen. „Eine beeindruckende Zahl“, so Franke, „denn in unserer Vergleichsstudie haben wir festgestellt, dass dieser Wert beim ‚Durchschnittsmittelständler’ gerade mal bei 5 % liegt."

Die Teilnehmer

Der größte Teil der TOP 100-Unternehmen kommt zu jeweils 12 % aus dem Maschinenbau und der IT-Branche, gefolgt von Unternehmen aus dem Automobilbereich (8 %), der Elektrotechnik (7 %) und der Medizintechnik (6 %). Grundlage der Studie war ein zweistufiges Verfahren. Insgesamt hatten sich 342 Unternehmen beworben, die 100 besten wurden von Franke identifiziert und zählen nun zum Kreis der TOP 100 2008.

   
                 
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